
Der November ist ein Monat, in dem Männer zusammenkommen. Doch allzu oft war das, was Männer miteinander teilten, Schweigen.
Schweigen unter Freunden, die lieber einen Witz als ein Problem teilen. Schweigen zwischen Partnern, die nur dann über Gesundheit sprechen, wenn ein Problem auftritt. Schweigen zwischen Generationen von Männern, denen beigebracht wurde, dass „echte Männer“ keine Schwäche zeigen.
Dieses Schweigen ist möglicherweise das größte Gesundheitsrisiko von allen.
Stärke, die schweigt
Viele Männer sind mit der Überzeugung aufgewachsen, dass Stärke bedeutet, „durchzuhalten“.
Keine Hilferufe. Keine Angst. Keine Schwäche zeigen.
Dieses kulturelle Modell hielt sich über Generationen hinweg – bis klar wurde, dass Schweigen tödlich sein kann.
Statistiken zeigen, dass Männer seltener zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, zu spät medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und zu oft unter unbehandelten Angstzuständen und Depressionen leiden.
Schweigen, das einst als Stärke wahrgenommen wurde, wird zu Schwäche.
Gesundheitsvorsorge als Akt des Mutes, nicht der Schwäche
Movember gibt Männern die Möglichkeit, dieses Schweigen zu brechen. Aber es reicht nicht aus, über Prostata und Hoden zu sprechen.
Es ist notwendig, über Geist, Herz und Beziehungen zu sprechen.
Stress, Ängste in der Elternschaft, Burnout und Misserfolge sind allesamt Teil der Gesundheit eines Menschen.
Das psychische Wohlbefinden wirkt sich direkt auf die Fortpflanzungsfähigkeit, den Hormonhaushalt und die Immunität aus.
Ein offener Dialog ist keine Schwäche, sondern der erste Schritt zu echter Stärke.
Unsichtbarer Druck und unsichtbare Folgen
Vor allem bei Männern im Alter von 30 bis 45 Jahren treten zunehmend Fruchtbarkeitsprobleme auf – nicht aufgrund von Krankheiten, sondern aufgrund des Lebensstils und von Stress.
Chronische Müdigkeit, schlechter Schlaf, Anspannung und Leistungsdruck beeinträchtigen sowohl den Körper als auch die Gesundheit der Zellen.
Die Spermienqualität wird zum Spiegelbild der Lebensbalance.
Hier knüpft Movember ganz natürlich an die reproduktive Gesundheit an:
Männer, die sich um ihre eigene Gesundheit kümmern, schützen auch die Gesundheit künftiger Generationen.
Eine neue Generation: Teilen statt Schweigen
Glücklicherweise meldet sich eine neue Welle von Männern zu Wort.
Über Emotionen, Erschöpfung, Therapie und reproduktive Gesundheit.
In den sozialen Medien teilen sie Geschichten über Ängste, Vorsorgeuntersuchungen und Spermatests so selbstverständlich, wie andere zum Zahnarzt gehen.
Unternehmen wie Biocouriers sind Teil dieser Bewegung – sie transportieren nicht nur Zellen weltweit, sondern unterstützen auch einen umfassenderen Wandel im Denken, bei dem Gesundheit zu einem gemeinsamen, verantwortungsvollen und internationalen Wert wird.