
Margareta ist ein unverzichtbares Mitglied des Koordinationsteams von BioCouriers. Sie betreut vor allem südeuropäische Länder, organisiert jedoch regelmäßig den Transport reproduktiver Zellen weltweit.
Können Sie uns Ihre Rolle im Transport reproduktiver Zellen näher beschreiben? Wie würden Sie Ihre Arbeit der Öffentlichkeit erklären?
Unsere Arbeit ist oft mit Kunden verbunden, die sich auf einem langen und komplexen Weg zum eigenen Kind befinden. Wir sind ein Teil dieser Reise und setzen alles daran, den Transport reproduktiver Zellen so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Meine Aufgabe besteht darin, diesen Prozess zu koordinieren und mit Kliniken, Kurieren und vor allem mit unseren Kunden zu kommunizieren. Wir begleiten sie während des gesamten Ablaufs – von der Planung bis hin zur erfolgreichen Zustellung.
Wie sind Sie zu Ihrer Position als IVF-Transportkoordinatorin gekommen und wie lange sind Sie bereits in dieser Rolle tätig?
Mein Weg zu BioCouriers führte über die Sprachen. Ich habe mich auf Mittelmeerstudien spezialisiert und verfüge über staatliche Prüfungen in Italienisch, Spanisch und Griechisch. Das Unternehmen suchte Verstärkung in diesem Bereich, und so bin ich seit Juni 2022 Teil des BioCouriers-Teams.
Was macht die Arbeit bei BioCouriers für Sie besonders attraktiv?
Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so wirkt, ist die Arbeit als IVF-Koordinatorin sehr kreativ. Ich bin seit über drei Jahren im Team, aber fast jede Woche bringt eine neue Herausforderung mit sich. Unsere Arbeit ist alles andere als routinemäßig oder stereotyp.
Spezialisieren Sie sich auf bestimmte Länder oder ist die Wahl der Destinationen eher zufällig?
Da ich Italienisch und Spanisch spreche, betreue ich hauptsächlich Kunden und Kliniken, in denen diese Sprachen vorherrschen.
Was war bisher die größte Herausforderung in Ihrer Rolle als Koordinatorin?
Es gab viele Herausforderungen, aber aktuell fällt mir keine einzelne besonders heraus. Die größte Belohnung ist jedoch immer, alle Hürden zu meistern und den Transport erfolgreich abzuschließen.
Gibt es eine Erfahrung, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?
Unsere IVF-Kuriere erleben auf ihren Reisen oft außergewöhnliche Situationen. Manchmal erhalten wir auch sehr ungewöhnliche Anfragen. Ich wurde schon gebeten, alles Mögliche zu organisieren – von der Überführung der Überreste eines Hundes bis hin zu frischem Sperma, das zu Hause im Kühlschrank in einer Eisbox aufbewahrt wurde.
Wie sehen Sie die Zukunft des Transports reproduktiver Zellen im Hinblick auf neue Technologien und regulatorische Entwicklungen?
BioCouriers arbeitet bereits mit modernster Kryotransport-Technologie. Ich denke, jede technologische Weiterentwicklung im Bereich der Lagerung und des Transports so sensibler Materialien wie reproduktiver Zellen ist grundsätzlich ein großer Fortschritt und immer willkommen.
Glauben Sie, dass Automatisierung und Digitalisierung Teile Ihrer Arbeit ersetzen können?
Ich bin überzeugt, dass die Digitalisierung unsere Arbeit in vielerlei Hinsicht erleichtern kann. Dennoch kann sie uns nicht vollständig ersetzen. Keine Technologie kann Empathie und den persönlichen, menschlichen Zugang zu unseren Kunden ersetzen.